Sound der Woche: Rampa feat. Aquarius Heaven – Good Times


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Der DJ und Musikproduzent Rampa veröffentlichte am 27. Februar 2015 seine neue EP, die auf Keinemusik erschien und zwei Tracks enthält. „Good Times“ und „Roll“ passen laut dem Berliner perfekt in „den Moment in der Nacht, in dem alles in Ordnung ist“. Wir haben mit dem Künstler über seine neue Veröffentlichung, die wir zweimal verlosen, und weitere Pläne gesprochen – und krönen „Good Times“ zu unserem Sound der Woche.

trndmsk: Du brachtest Ende Februar 2015 deine neue EP auf Keinemusik heraus. Erzähl uns ein bisschen von der Produktion: Was hat dich inspiriert und wo hast du sie aufgenommen?

Rampa: Good Times“ war eine Art altes Projekt, das ich auf meinem PC hatte, aber nicht ganz wusste, wohin damit. Ich hatte mit Aquarius Heaven auf Freerange einen Remix für Hyenah gemacht und hatte das Gefühl, dass Aquarius perfekt wäre auf diesem eher rauen Beat. Ich habe ihn gefragt und er war dabei. Als ich die Vocals hatte, habe ich den Track in einer Session fertig gemacht, ein paar Drums aufgenommen und et voilà. Die B-Side war eine schnelle Sache. Sie enthält nur sieben oder acht Spuren; recht simpel, aber das gefällt mir am Track auch am besten. Ich habe ihn ohne Plan gemacht – einfach ein bisschen herumgespielt und einen guten Moment erwischt. Ich hatte auch noch eine andere B-Side, aber die anderen fanden „Roll“ sofort gut, deswegen lassen wir die „Good Times Roll“.

Du hast von diesem „einen Moment in der Nacht“ gesprochen, „in dem alles in Ordnung ist“; der perfekte Moment für „Good Times“. Wo verbringst du diese Momente?

Normalerweise hinter den Turntables (lacht). Für den tieferen Sinn der Texte müsstet ihr Aquarius befragen, er hat sie geschrieben.

Was inspiriert dich im Allgemeinen? Was ist dein Anspruch an Musik?

Diese Frage wird mir häufig in Interviews gestellt, und doch habe ich noch keine Antwort. Ich denke, es ist von allem etwas, Freunde, Architektur, Scheiße im Fernsehen. Es kommt einfach. Mein Anspruch an Musik hängt davon ab, wo ich bin und welche Musik läuft – aber das zu beschreiben, ist sehr schwierig. Es ist ein schmaler Grat zwischen cool und nicht cool, und auch das ist eine sehr individuelle Sache. Ich höre mich an wie ein Politiker (lacht).

Was steht demnächst bei dir und keinemusik an? Sind Konzerte oder weitere Veröffentlichungen geplant?

Ja, ziemlich viel sogar. Im März mache ich einen Track namens „Potty“, eine Single auf Defected im Mai, und ich arbeite gerade an einer EP für BOSO, das ziemlich coole Label von Ten Walls. Außerdem habe ich einen Remix für wallflower auf Rebirth gemacht, arbeite an einem Remix für argy auf BPitch und einen ganz besonderen Remix für ein neues Label, von dem ich viel erwarte (es gibt bald Neuigkeiten). Zum Abschluss kann ich auch sagen, dass der Keinemusik-Workparty-Release Ende dieses Jahres etwas ganz Feines wird, wir arbeiten schon daran. Für Konzerte und allgemeine Infos am besten auf www.keinemusik.com nachschauen. „Good Times Roll“ ist jetzt draußen. Ihr könnt es hier kaufen.