Fünf Tage das Epizentrum der elektronischen Musikindustrie – das Amsterdam Dance Event 2018


Halleluja – es ist bald wieder soweit. ADE – das Amsterdam Dance Event, das zum weltweit größten gewachsene Festival und die wichtigste globale Business-Konferenz für elektronische Musik, steht vor der Tür. Im Oktober lädt das Event wieder Freunde und Szene der elektronischen Musiklandschaft aus der ganzen Welt ein. Vom 17. Oktober bis 21. Oktober erwartet die Organisation über 2 500 Artists an rund 200 Orten. Amsterdam avanciert während dieser fünf Tage zum Epizentrum der globalen elektronischen Musikindustrie in all seinen Facetten. Hinter den Decks, Turntables und sonstigem Gear werden nahezu alle Künstler mit Rang und Namen und die es werden wollen stehen. Von Ricardo Villalobos über Amelie Lens bis hin zu Loco Dice. Die Liste lässt sich nahezu endlos fortsetzen. Wer schon als Gast auf dem ADE war, weiß um die Schwierigkeit bei der Fülle an Shows, PopUpStores, Event-Specials und Live-Gigs überhaupt den Überblick zu behalten.

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Jedes Jahr hat die ADE einen besonderen Schwerpunkt – in 2018 beschäftigt sich dieser mit Südkorea.Sowohl in den am Tage stattfindenden Panels und Ausstellungen sowie eben auch in vielen Clubs. Am 17. Oktober beginnt das ADE in diesem Jahr mit Colin Benders und dem Metropole Orkest, um sich dann dem kompletten Wahnsinn hinzugeben. Ein Traum für jeden der über 400 000 erwarteten Besucher aus dem In- und Ausland. Eines steht außer Frage – das Amsterdam Dance Event ist nach wie vor die größte Konferenz für elektronische Musik der Welt. Angefangen als relativ unauffälliges Treffen im Jahr 1995, als nur 300 Delegierte und 30 DJs anwesend waren, zieht die ADE heute unzählige Besucher pro Jahr an. Während der ADE veranstaltet auch die niederländische Hauptstadt selbst eine Vielzahl von Veranstaltungen, von unzähligen Podiumsdiskussionen auf der Hauptkonferenz bis hin zu Popup-Performances und Technikschulen.

Die Wirkung von ADE spürt man jedes Jahr in der gesamten Branche. Durch die Meetings und Shows in der ganzen Stadt, die neue Beziehungen schaffen und vielen Aspekten der Szene helfen, weiter zu gedeihen, von den Studios der größten Produzenten der Welt und den Vorstandsetagen der größten Labels bis hin zu den Schlafzimmern der neuesten neuen Stars und den DJ-Booths der angesagten neuen Clubs. Kein Wunder also, dass die Hotelpreise der gesamten City in dieser Zeit beinahe verdoppelt werden. Aber trainierte Raver schlafen ja grundsätzlich eh wenig.

Mehr Informationen gibt es auf www.amsterdam-dance-event.nl.

Ein Artikel von Lars Kaemmerer.