Das erste Album von Supadandit – „Aaron Aaronson“


aaronaaronson

„Ziemlich lange“, meint Supadandit, wenn man ihn fragt, wie lange er an seinem Album „Aaron Aaronson“ gesessen hat. „Das Album ist eine Mischung von Stücken aus meinen Anfängen in der elektronischen Musik im Dezember 2011 bis hin zur Veröffentlichung von „Aaron Aaronson“ im Oktober 2015. Wobei das letzte Jahr sich fast ausschliesslich mit der Frage ausseinandersetzte, wie gut die einzelnen Tracks miteinander harmonieren und wie ich selbige Wirkung erziele.“ Den Titel für die acht-Track-starke Kollektion fand der Produzent im Namen einer Nebenfigur aus dem Film „Hot Fuzz“ von Edgar Wright. „Im Film ist es der Name, der im Telefonbuch aufgrund der „Aa“ in Vor- und Nachname ganz oben stehen soll. Ich übernahm ihn, damit mein Albumtitel in den Playlists und iPods dieser Welt immer ganz oben steht. Jedoch machen Sonderzeichen und Zahlen mir da oft einen Strich durch die Rechnung.“

Gegen Stillstand und für Wandel und Veränderung

Ein abgeschlossenes Album zu produzieren sei für ihn etwas Besonderes gewesen, betont der Künstler aus Kaiserslautern. „Wenn man so selbstkritisch ist wie ich, ist es oft extrem schwer, einen Abschluss zu finden. Die Freude darüber, wenn man es letztendlich schafft und dann auch noch zufrieden damit ist, ist umso größer und den Aufwand allemal wert.“ Das Album selbst stehe für ihn für Wandel und Veränderung. Eine gewisse Routine sei durchaus gesund, sagt Supadandit. „Man kann sich nach vorne und zurück bewegen, aber ich bin gegen Stillstand in meinem Leben. Zum anderen wurde ich durch die Musik von Künstlern, die ich während der Produktion oft gehört habe und der Art, wie sie ihre Alben produzieren, inspiriert. Da könnte man z. B. Namen, wie Caribou und Röyksopp nennen.“

Die vollständige Kontrolle über das Release

Produziert wurde „Aaron Aaronson“ in seiner Wohnung in Kaiserslautern, in der er während seines Virtual Design Studiums lebt. „Die meiste Zeit habe ich alleine herumgetüftelt, ab und zu kamen auch mal Freunde für kleine Jamsessions vorbei. Das schafft Inspiration, wenn man mal kreativ festhängt.“ Veröffentlicht wurde das Album nicht über ein Label, sondern nur über SoundCloud. Dort bietet er es als freien Download an: „Natürlich möchte ich, dass das Album jedem direkt zur Verfügung steht – nicht zuletzt, um einen gewissen Bekannheitsgrad für den Namen Supadandit erreichen zu können. Bei meinem ersten Album wollte ich darüber hinaus die vollständige Kontrolle behalten, um mir selbst zu beweisen, dass ich in der Lage bin, ein qualitativ hochwertiges Musikalbum ohne fremde Hilfe produzieren zu können. Das habe ich mit „Aaron Aaronson“ getan.“

Tracklist:

01. Sunshine
02. Woods
03. Aaron Aaronson
04. Fever
05. Rufus
06. Cycle
07. Lowlight
08. Sons Of Ghosts